Claudia Moll empfängt Reisegruppe aus dem Wahlkreis in Berlin

Vier Tage politisches Bildungsprogramm – das erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten politischen Informationsfahrt des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung über das Büro der Bundestagsabgeordneten Claudia Moll.

Am Sonntag, den 8. Juli, ging es für rund 40 Interessierte aus dem Wahlkreis 88 früh morgens im Reisebus in Richtung Berlin. Nach gut achtstündiger Fahrt wartete bereits der erste Programmpunkt auf die Besuchergruppe. Unter fachkundiger Führung der mittlerweile zugestiegenen Reisebegleiterin besichtigte die Gruppe die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße.

Am Montagmorgen stand dann eine Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt auf dem Programm, die an politischen Gesichtspunkten orientiert war. Natürlich gab es auch interessante Einblicke in das kulturelle und historische Berlin. Nach einer Mahlzeit in der Nähe des Reichstags ging es schließlich zur Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Claudia Moll ins Paul-Löbe-Haus. Zunächst berichtete Claudia Moll von ihrem Alltag als Abgeordnete und nahm Stellung zu aktuellen Themen. Im Anschluss daran nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführlich Gebrauch von der Möglichkeit, Fragen an die Abgeordnete zu stellen, und so entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Ein Besuch auf der Kuppel des Reichstagsgebäudes und ein Besuch im Bundeskanzleramt mussten leider kurzfristig ausfallen, weil die zeitgleich tagende OSZE-Konferenz allen Besuchergruppen einen Strich durch diese Programmpunkte gemacht hat.

Der Dienstag startete mit einem Besuch im Willy-Brandt-Haus. Dort informierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Film über die Geschichte der Sozialdemokratie. Im Anschluss referierte ein Mitarbeiter, der ursprünglich aus dem Heinsberger Raum kommt und die Gruppe deswegen übernommen hat, über die Planungen des SPD-Parteivorstands zur Erneuerung der SPD. Auch hier entwickelte sich rasch eine lebhafte Diskussion. Nach einem Mittagessen in Kreuzberg ging es dann auch schon los in Richtung Wannssee. Nach einer weiteren Rundfahrt bis zur Glienicker Brücke hieß der nächste Halt: Haus der Wannsee-Konferenz. Hier erläuterte eine Mitarbeiterin des Hauses eindrucksvoll, wie perfide das NS-Regime auf der Wannsee-Konferenz die “Endlösung der Judenfrage” protokollarisch festgeschrieben hatte. Mit diesen schaudrigen Eindrücken im Kopf ging es für die Gruppe dann auf eine Schiffsrundfahrt auf dem Wannsee. Nach dem offiziellen Teil des Tages verabredete sich die Gruppe noch dazu, gemeinsam das erste WM-Halbfinale zu schauen. So konnte man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Bevor es am Mittwochmittag dann wieder Richtung Alsdorf ging, stand noch ein letzter Programmpunkt an: Ein Besuch der Ausstellung in der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung unter den Linden. Vor dem letzten Mittagessen der politischen Informationsfahrt nutzten viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die räumliche Nähe zum Brandenburger Tor, um noch ein paar Erinnerungsfotos zu schießen oder ein paar Souvenirs einzukaufen. Die rund neunstündige Rückfahrt stand gegen Ende dann wieder unter einem Gesichtspunkt: Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten das zweite WM-Halbfinale zwischen England und Kroatien auf ihren Smartphones. Diese zeigten sich kooperativ mit ihren Mitfahrerinnen und Mitfahrern und so bildeten sich Trauben um diejenigen, die ihre Smartphones zur Verfügung stellten.

Gegen 23 Uhr kam die Gruppe dann wieder unversehrt in Alsdorf an und bedankten sich bei ihrer Bundestagsabgeordneten Claudia Moll für die Möglichkeit, an einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin teilnehmen zu dürfen. In diesem Jahr werden noch zwei weitere Fahrten nach Berlin angeboten, die allerdings schon ausgebucht sind.