Claudia Moll besucht Jobcenter der StädteRegion Aachen

Im Mai besuchte die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll das Jobcenter der StädteRegion Aachen. Im ausführlichen Gespräch mit Geschäftsführer Stefan Graaf informierte sie sich zunächst über die lokale Arbeitsmarktsituation sowie die besonderen Herausforderungen im hiesigen Jobcenter.

Sehr erfreut zeigte sie sich über die erfolgreiche Integrationsarbeit im Jahr 2017 mit den erstmalig erzielten über 9000 Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Ebenso informierte sie sich darüber, wie das Jobcenter gegen die vielfältigen Erscheinungsformen von Leistungsmissbrauch vorgeht sowie über die komplexen Herausforderungen im Leistungsbereich.

Aus ihrer täglichen Arbeit heraus kennt sie die praktischen Nöte vieler Menschen, die mit geringen Finanzmitteln über die Runden kommen müssen.

Abschließend gab es eine eingehende Diskussion über den gesetzlichen Optimierungsbedarf in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Intensiv wurde über das neu angedachte Instrumentarium der sozialen Teilhabe sowie die verstärkte Notwendigkeit von Arbeitsanreizen diskutiert.

Stefan Graaf nutzte auch die Möglichkeit zum wiederholten Mal auf die unzureichende Finanzausstattung der Jobcenter im Gesamtbudget hinzuweisen.

Zur Sprache kam ebenfalls der ein oder andere besonders knifflige Problembereich in der Grundsicherung für Arbeitsuchende wie z.B. die schwierige Definition der Arbeitnehmereigenschaft sowie die vielfältigen Stromkostenproblematiken der im SGB II betreuten Anspruchsberechtigten.

„Ich bin begeistert von den vielfältigen Unterstützungsangeboten des hiesigen Jobcenters“, so Claudia Moll beim Abschlussresümee. „ Ich danke allen hier arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr hohes Engagement  und konnte mich davon überzeugen, dass hier mit viel Herzblut im Sinne der Menschen an ganz lebenspraktischen Herausforderungen tagtäglich intensiv gearbeitet wird.“

Abschließend wurde vereinbart, dass Frau Moll die vom Geschäftsführer vorgetragenen Verbesserungsvorschläge in die jetzt laufende Diskussion über die nächste Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende einbringen wird.