Claudia Moll mit Sabine Poschmann bei der zentralen Kundgebung des DGB am Brandenburger Tor

Pressemitteilung zum Equal-Pay-Day 2018: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine Frage der Gerechtigkeit

Am Sonntag ist Equal-Pay-Day – der „Tag für gleiche Bezahlung“ von Frauen und Männern. Er markiert in jedem Jahr symbolisch den Tag der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen: Während Männer bereits ab dem 01.01. für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten Frauen quasi bis zum 18.03. umsonst.

Die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll aus Eschweiler wird sich dafür einsetzen, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden.

„Frauen haben für die gleiche Tätigkeit am Ende des Monats im Schnitt 21 Prozent weniger in der Tasche als ihre männlichen Kollegen. Das ist ungerecht. Im Laufe ihres Erwerbslebens haben Frauen deutlich weniger Einkommen und bekommen dadurch auch noch weniger Rente“, mahnt Claudia Moll.
Mit der Einführung des Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen hat die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag bereits wichtige Schritte erreicht. Klar ist aber auch: Es gibt immer noch viel zu tun.
„In der kommenden Legislaturperiode werden wir weiter für die Rechte der Frauen kämpfen, dazu zählen das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, die Stärkung der Tariflöhne in der Pflege und der Abbau Schuldgeld bei Sozial- und Pflegeberufen ab. Das kommt vor allem den Frauen zugute, weil viele in diesen Branchen arbeiten.“, so Moll.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Das muss für Frauen und Männer uneingeschränkt und überall – auch in der Städteregion Aachen – gelten.