Zu Gast beim SPD-Ortsverein Eschweiler West

Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Eschweiler West am 30.06.2017 durfte ich mich privat und politisch noch einmal den anwesenden Genossinnen und Genossen vorstellen.
Neben meiner politischen Laufbahn und meinem persönlichen Hintergrund konnte ich auch noch einmal meine Entscheidung begründen, wieso ich für den Bundestag kandidiere: Ausschlaggebend war zum einen die Pflegereform von 2015, die sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber nach meiner Erfahrung noch viel weiter gehen muss. Als examinierte Altenpflegerin mit Zusatzqualifikation im Bereich der Gerontopsychiatrie und mehr als 20 Jahren Berufserfahrung, kenne ich die Notstände im Bereich der der Pflege und des Gesundheitswesens. Ich weiß, wie sehr der zeitliche Druck (bei der sekundengenau getakteten Pflege), die enormen körperlichen und mentalen Beanspruchung und die chronischen Überlastung das Personal belasten können. Anhand vieler Beispiele aus der Praxis konnte ich den Anwesenden noch einmal erklären, wieso ich mich für eine Aufwertung und Stärkung der Pflege einsetze.

Zum anderen hat mich der gefälschte Lebenslauf der Petra Hinze nachdenklich gemacht. Ich finde, sich als Arbeitnehmerin mit Hauptschul- und Realschulabschluss für die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzusetzen, ist doch eine sehr authentische Politik Ich durfte den Zuhörern in einer lebhaften Diskussion auch meine inhaltlichen Schwerpunkte noch einmal vorstellen.
Wir diskutierten darüber, dass ich mich für die kostenlose Meisterprüfung als Parallele zur Befreiung von Studiengebühren einsetzen werde. Meine Ausbildung in Gerontopsychiatrie musste ich ebenfalls aus eigener Tasche bezahlen, weshalb das Thema Bildungskosten un die finanzielle Entlastung von Arbeitnehmern einer meiner Schwerpunkte ist.

Zur Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gehört für mich auch die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung. Beides gibt den Betroffenen Planungssicherheit zurück.
Einer meiner weiteren Schwerpunkte werden Änderungen bei der Rente sein. Für die Satbilisierung des Rentenniveaus und einen maximalen Beitragssatz von 22 % müssen wir gemeinsam kämpfen, oder wie eine Genossin aus dem OV sagte: „laufen, rennen, tun!“

Vielen Dank noch mal an den OV-Vorsitzenden, Frank Wagner, für sein Schlusswort: „Diese Vorstellung war wohl der beste Beweis dafür, dass Claudia eine aus unserer Mitte ist!“. Und vielen Dank an alle Genossinnen und Genossen für eure Anregungen, die rege Diskussion und eure Unterstützung, an diesem Abend und bei den Wochen, die noch vor uns liegen!